Welche Projekte ich zwischen den Jahren am liebsten stricke
Zwischen den Jahren greife ich besonders gern zu drei Projekt-Typen:
1. Kleine Projekte mit „Erfolgsgefühl“
Kleine Stücke, die sich gut in Etappen stricken lassen und bei denen man schnell Fortschritt sieht.
Typische Beispiele bei mir:
- Mützen wie der Zoora Hat – ideal, wenn du Garnreste oder einzelne Stränge verwenden möchtest.
- Loops & Kragen wie Polly Loop – ein überschaubares Projekt, das trotzdem richtig viel getragen wird.
- Handstulpen oder Fäustlinge – zum Beispiel Vinnje Mittens oder die Winterfäustlinge.
Solche Projekte sind perfekt, wenn du:
- zwischendurch immer wieder ein paar Reihen stricken möchtest
- gern „sichtbare Ergebnisse“ hast
- Reste verwerten oder ein besonderes Garn in Szene setzen willst


2. Schlichte Oberteile mit vertrauter Konstruktion
Zwischen den Jahren stricke ich auch gern an größeren Projekten weiter – aber nur, wenn sie sich „von selbst“ stricken.
Gut geeignet sind für mich:
- Modelle mit Contiguous-Methode, die ich schon oft gestrickt habe, z. B. den Uukii Sweater oder der Juulo Cardigan
- Pullover und Cardigans mit einer einfacher Konstuktion die auch für Anfängerinnen geeignet ist und sich wunderbar nebenbei stricken lässt, z.B. der Raakel Jumper oder der Koora Sweater.
Der Vorteil:
Ich kenne die Konstruktion, weiß, wie sich das Strickstück verhält – und kann mich auf Garn, Farbe und Rhythmus der Reihen konzentrieren.


3. „Begleiter-Projekte“ für Sofa, Zug und Besuch
In diesen Tagen wechseln sich oft ruhige Momente, Besuche und kleine Ausflüge ab. Dafür habe ich gern ein Projekt, das:
- leicht mitzunehmen ist
- nicht viel Zählerei braucht
- auch mit Unterbrechungen funktioniert
Das können sein:
- ein einfaches Paar Socken (z. B. Zoora Socks Chunky oder Kukka Socks)
- ein Tuch in glatt rechts oder mit einfachem Rhythmus, z. B. das Kaaya Shawl oder Tuch Nr. 02.
- ein zweites Exemplar eines Lieblingsprojekts, bei dem du die Anleitung schon fast auswendig kennst


So wählst du dein Projekt für die Zeit zwischen den Jahren
Wenn du dir noch unsicher bist, was du stricken möchtest, helfen dir vielleicht diese Fragen:
- Wie viel Energie habe ich gerade?
- Brauche ich etwas ganz Einfaches?
- Oder darf es ein bisschen Konzentration sein?
- Was fehlt mir wirklich in meinem Kleiderschrank?
- Eine Mütze, die zu deinem neuen Mantel passt?
- Ein Loop oder Kragen, den du jeden Tag tragen kannst?
- Ein Cardigan, den du schon lange im Kopf hast?
- Möchte ich etwas Neues ausprobieren – oder Bewährtes wiederholen?
- Neues Modell, neue Technik?
- Oder ein zweites Exemplar eines Lieblingsdesigns in anderer Farbe?
Oft zeigt sich beim Durchsehen der eigenen Strickstücke ziemlich schnell, was gerade dran ist.
Garnwahl: was sich zwischen den Jahren bewährt
Für diese Zeit greife ich gern zu Garnen, die:
- sich angenehm stricken lassen
- ein ruhiges Maschenbild ergeben
- nicht zu empfindlich sind, wenn das Strickzeug mit auf Sofa, Reise oder Besuch kommt
Beliebt bei mir sind:
- rustikale Garne, wie Lambswool oder Tweed
- Blowgarne (luftig, leicht, voluminös)
- Merino-Mohair-Kombinationen für etwas Leichtigkeit und weiche Halo-Optik
Wenn du Lieblingsgarne hast, ist das übrigens oft der beste Ausgangspunkt. Viele meiner Anleitungen enthalten bereits mehrere Garnvorschläge – und in den Garn-Alternativen auf rosape.de findest du zusätzliche Ideen.
Mein persönliches Zwischen-den-Jahren-Ritual
Was mir hilft, die Tage zwischen den Jahren bewusst wahrzunehmen:
- Ich lege mir ein „Hauptprojekt“ zurecht (oft ein Cardigan oder Pullover).
- Dazu kommt ein kleines Projekt (Mütze, Loop oder Stulpen), an dem ich arbeiten kann, wenn ich nur wenig Zeit oder Konzentration habe.
- Am Abend schaue ich kurz, was ich geschafft habe – ohne Druck, eher wie eine kleine Rückschau.
So entsteht über ein paar Tage hinweg etwas, das bleibt – und mich oft den ganzen Winter begleitet.
Welche Strickprojekte eignen sich für die Zeit zwischen den Jahren?
Zwischen den Jahren eignen sich besonders Projekte, die sich entspannt in Etappen stricken lassen: Mützen, Loops, Handstulpen, einfache Tücher oder Socken. Wer mehr Zeit und Ruhe hat, kann auch an einem schlichten Pullover oder Cardigan mit vertrauter Konstruktion weiterstricken.
Welche rosa p. Anleitungen passen gut in die Zeit zwischen den Jahren?
Für kleinere Projekte zum „Dazwischenstricken“ eignen sich zum Beispiel der Zoora Hat, Polly Loop, Vinnje Mittens, die Winterfäustlinge oder Socken-Designs wie Zooral Socks Chunky und Vreeni Socks. Für größere Projekte bieten sich schlichte Oberteile mit vertrauter Konstruktion an, etwa der Uukii Sweater, der Juulo Cardigan, der Raakel Jumper oder der Koora Sweater.
Wie wähle ich das richtige Projekt für die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr aus?
Hilfreich ist es, sich zu fragen, wie viel Energie du gerade hast und was in deinem Kleiderschrank wirklich fehlt: eine neue Mütze, ein Loop oder Kragen, ein Paar Socken oder ein Cardigan. Oft zeigt sich beim Durchsehen vorhandener Strickstücke schnell, ob ein kleines Projekt oder ein größeres Begleiter-Projekt besser passt.
Welche Garne eignen sich besonders für Strickprojekte zwischen den Jahren?
Bewährt haben sich Garne, die sich angenehm stricken lassen und ein ruhiges Maschenbild ergeben, zum Beispiel rustikale Lambswool- oder Tweedgarne, luftige Blowgarne oder Merino mit Mohair-Beimischung. In vielen rosa p. Anleitungen findest du Garnempfehlungen und Alternativen, an denen du dich orientieren kannst.
Muss ich für die Zeit zwischen den Jahren unbedingt ein neues Projekt anfangen?
Nein. Oft ist es genauso stimmig, ein begonnenes Projekt weiterzustricken und ihm bewusst Raum zu geben. Wichtig ist, dass sich dein Strickprojekt gut in deinen Alltag zwischen den Jahren einfügt und dir ein Gefühl von Ruhe und Verlässlichkeit gibt.


