Die rosa p. Größenwahl basiert nicht auf Konfektionsgrößen – sondern auf dem gemessenen Brustumfang. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du deine passende Größe ganz einfach findest.

Du hast ein Design gefunden, das dir gefällt – doch welche Größe passt dir am besten?
Bei rosa p. orientierst du dich nicht an deiner Konfektionsgröße, sondern an deinem Brustumfang.
Warum das so wichtig ist? Weil jedes Modell mit einer gewissen Mehrweite (positive ease) konzipiert ist – damit dein Strickstück später nicht nur passt, sondern sich auch gut anfühlt.
In jeder Anleitung findest du eine detaillierte Maßtabelle. Wenn du deinen Brustumfang kennst, kannst du ganz gezielt die passende Größe auswählen – und bekommst am Ende ein Kleidungsstück, das wie für dich gemacht ist.
Wie du dabei Schritt für Schritt vorgehst, zeige ich dir in diesem Beitrag.
Neu im Magazin: Wenn du das Thema Mehrweite, Oberarmumfang, Oberbrustweite und typische Denkfehler bei der Größenwahl genauer verstehen willst, lies hier weiter: Welche Größe stricke ich wirklich?
Magazinbeitrag vom 17. Februar 2026



1. Der Brustumfang ist entscheidend
Die rosa p. Anleitungen basieren auf dem tatsächlichen Brustumfang in Zentimetern – nicht auf Standardgrößen wie 38 oder 44. Das sorgt dafür, dass du ein Strickstück bekommst, das wirklich passt.
Miss deinen Brustumfang an der stärksten Stelle – ohne Bewegungsspielraum dazuzurechnen.
Vergleiche deinen Wert mit der Maßtabelle in der Anleitung.
2. Mehrweite – was bedeutet „positive ease“?
Bei rosa p. Modellen ist immer eine Mehrweite (englisch: positive ease) eingerechnet. Das bedeutet: Dein fertiges Strickstück sitzt locker und bequem, nicht hauteng.
Beispiel:
Wenn dein Brustumfang 96 cm beträgt und die Größe M in der Anleitung eine Oberweite von 102 cm hat, beträgt die Mehrweite 6 cm – das Strickstück sitzt entspannt, aber nicht zu weit.
Die empfohlene Mehrweite findest du immer in der Beschreibung des Modells.
3. Zwischen zwei Größen?
Wenn du genau zwischen zwei Größen liegst, hilft dir dieser kleine Entscheidungshelfer:
– Du magst es locker und lässig? → Wähle die größere Größe
– Du trägst lieber körpernah? → Wähle die kleinere Größe
Ein zusätzlicher Tipp:
Miss ein fertiges Kleidungsstück ähnlichen Stils, das du gerne trägst. Einfach flach ausbreiten und unter den Achseln die Breite messen. Diesen Wert verdoppeln – und schon weißt du, mit welchem Brustumfang du dich in deinem zukünftigen Strickstück wohlfühlen wirst.
4. Und was ist mit der Länge?
Die Längenangaben in den rosa p. Anleitungen sind flexibel – oft findest du Hinweise wie:
„Die Länge kannst du ganz einfach an deine Körpergröße anpassen.“
Du kannst zum Beispiel den Rumpf oder die Ärmel etwas länger oder kürzer stricken. Besonders hilfreich: Viele Modelle enthalten Angaben zur Rumpflänge ab Unterarm/Achsel – ideal zum Abgleichen mit einem Lieblingsstück.
5. Maschenprobe = Passformgarantie
Wichtig: Nur mit einer passenden Maschenprobe kannst du sicher sein, dass das Modell wirklich die geplante Größe bekommt.
Lies dazu auch den Blogbeitrag:
„Maschenprobe – so funktioniert’s bei rosa p.“
Nach welchem Maß wähle ich bei rosa p. die Größe?
Nach deinem gemessenen Brustumfang. Vergleiche ihn mit der Maßtabelle in der Anleitung und wähle die Größe über die fertigen Maße, nicht über Konfektionsgrößen.
Was bedeutet „positive ease“ (Mehrweite) in rosa p. Anleitungen?
„Positive ease“ heißt: Das fertige Strickstück ist weiter als dein Körpermaß, damit es bequem sitzt und sich gut tragen lässt. Die empfohlene Mehrweite steht in der Beschreibung des jeweiligen Modells.
Ich liege zwischen zwei Größen – wie entscheide ich mich
Orientiere dich am gewünschten Sitz: locker → eher die größere Größe, körpernah → eher die kleinere Größe. Ein zusätzliches Hilfsmittel ist das Ausmessen eines gut sitzenden Lieblingspullovers.
Warum hilft es, ein fertiges Kleidungsstück auszumessen?
Weil du damit dein persönliches Wohlfühlmaß findest. Miss die Breite unter den Achseln am flach liegenden Teil, verdopple den Wert – und vergleiche ihn mit den fertigen Maßen in der Anleitung.
Ich trage sonst Größe 40 – welche Größe stricke ich dann?
Konfektionsgrößen sind kein verlässlicher Maßstab. Entscheidend ist dein Brustumfang in Zentimetern und der Abgleich mit der Maßtabelle in der Anleitung.
Was mache ich, wenn ich kleiner oder größer bin als der Durchschnitt?
Die Längen kannst du fast immer unkompliziert anpassen – Rumpf und Ärmel werden einfach länger oder kürzer gestrickt. Viele Anleitungen enthalten dafür praktische Längenangaben (z. B. ab Unterarm/Achsel).
Wie wichtig ist die Maschenprobe für die Größenwahl?
Sehr wichtig. Nur wenn die Maschenprobe passt, stimmen die Maße des fertigen Strickstücks mit der Anleitung überein. Stricke und miss die Maschenprobe am besten gewaschen und getrocknet.


